Verantwortung

Nachhaltigkeit gehört zu unserer Natur.

K. Österreicher GmbH besteht seit mehr als 60 Jahren und gehört seit 1984 zur Stölner Group, die sich zur Gänze in Familienbesitz befindet. Wir fühlen uns mit unserer Region verbunden, in der wir schon so lange leben und arbeiten. Nachhaltigkeit und Verantwortung für Mensch und Umwelt sind für uns deshalb nicht nur Schlagworte, sondern gehören zu unserer Natur. 

Wir setzen auf energieeffiziente Produkte und alternative Kältemittel und beraten unsere Kunden dahingehend.  Außerdem arbeiten wir stetig daran, unseren eigenen ökologischen Footprint zu verbessern.

Wir investieren in unsere Gesellschaft, indem wir junge Menschen zu Fachkräften ausbilden und sponsern förderwürdige Projekte.

Klimathema Nr. 1: Kältemittel

Um den gefürchteten Klimawandel zu begrenzen, haben sich die Industrieländer darauf geeinigt, die Treibhausemissionen bis 2050 um 80-95 % (auf den Wert von 1990 betrachtet) zu reduzieren. Neben vielen anderen Quellen sind zu großen Teilen auch die sogenannten F-Gase (fluorierte Gase) am Treibhauseffekt beteiligt. Geraten diese Gase in die Atmosphäre, ist deren Wirkung oft um ein 1000faches (und mehr) schlimmer als die Emission einer vergleichbaren Menge CO2.

F-Gase sind Kältemittel, die seit vielen Jahren in Klimageräten, Wasserkühlsätzen und gewerblichen und industriellen Kälteanlagen eingesetzt werden. Die EU hat die negativen Auswirkungen der F-Gase früh erkannt, die noch aus dem Jahr 2006 stammende F-Gase-Verordnung verschärft und Anfang 2015 als Neufassung in Kraft gesetzt. Die Konsequenzen dieser Verschärfungen haben weitreichende Folgen auf Hersteller, Fachplaner und Anlagenbauer bis hin zu den Betreibern dieser Anlagen.

Die F-Gas-Verordnung enthält einen Fahrplan (phase-down) zur Erreichung ambitionierter Ziele. Dieses Phase-Down-Szenario wird umgesetzt, indem alle Gerätehersteller, Importeure und Vertreiber (Großhändler) ihre bisherigen Kältemittelmengen einer EU-Meldestelle mitteilen. Auf Basis dieser Angaben erhalten die Unternehmen in den kommenden Jahren nur noch die im Verminderungsszenario vorgesehenen prozentuelen Mengen an Kältemitteln zum Einsatz. Dazu kommen Verbote bestimmter Kältemittel und ein rigoroses Zertifizierungs- und Kontrollsystem. Kühlgeräte, die diesen Standards nicht entsprechen, sollten deshalb mittelfristig ausgetauscht werden.

Wir sind zu den sich ständig ändernden Regelungen immer auf dem neuesten Stand und bietet unseren Kunden Sicherheit und Know How in diesem sensiblen Bereich. 

Lassen Sie sich zu diesem Thema von unserem Kälte-Experten beraten.

Oft gestellte Fragen in diesem Zusammenhang:

Was bedeutet das Phase-Down-Szenario für den Betreiber von Anlagen der Kälte-, Kühl- und Klimatechnik konkret?

Jedes Kältemittel wird seit 1. 1. 2015 nach seinem Treibhauspotential, dem GWP („Global Warming Potential“) eingestuft und nicht mehr einfach nach seiner Füllmenge in kg. Referenzwert ist CO₂ mit einem GWP = 1.
Beispiel: R404A hat ein GWP = 3922 
Das heißt: 1 Kilogramm R404A in der Atmosphäre besitzt das gleiche Treibhauspotential wie 3.922 kg CO₂.

Ab 2020 sind Kältemittel mit einem GWP von mehr als 2500 in neuen stationären Anlagen verboten. Die Verwendung dieser Kältemittel für Wartung und Instandhaltung bestehender Anlagen ist je nach Anlagengröße und Füllmenge ebenfalls untersagt. Beispielsweise ist das Nachfüllen von R404A und R507 nur noch bis zu einer Anlagengröße mit max. 10,2 kg Füllmenge erlaubt (das entspricht 40 t CO₂-Äquivalent).

Außerdem hat sich nun die Nachweispflicht der Dichtheitsprüfungen gegenüber den Behörden geändert. Anlagenlogbücher müssen ergänzt bzw. ersetzt werden. Das jeweilige CO₂-Äquivalent muss in der Beschriftung der Anlage zukünftig enthalten sein oder bei bestehenden Anlagen nachgetragen werden.

Um das CO₂-Äquivalent einer Anlage zu ermitteln, multipliziert man den GWP-Wert des Kältemittels mit der tatsächlichen Anlagenfüllmenge. Ab dem 1. 1. 2015 wird das bisher bekannte System von 3/30/300 kg Füllgewicht auf das dann gültige CO₂-Äquivalent umgestellt.

In welchen (gesetzlich vorgeschriebenen) Intervallen muss ich Dichtheitskontrollen durchführen lassen?

Das Intervall richtet sich nach CO2 äquivalenter Füllmenge.

5 bis 50 t:    12 Monate

50 bis 500 t: 6 Monate

Über 500 t:   alle 3 Monate"

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Klimatipps in  Charlie´s Blog, in dem wir regelmäßig über Neuerungen und Tipps rund um Klimatisierungsgeräte und Umweltschutz berichten.

Wo wir selbst Verantwortung übernehmen:

Ökologischer Footprint:

2011 wurde unser gesamtes Gebäude thermisch saniert und unsere Stromversorgung durch eine PHoto-Voltaikanlage erweitert. Diese speist jährlich ca. 20 000 kW/h in das Netz ein. Durch die thermische Sanierung entlasten wir das Klima jährlich um 78,39 Tonnen CO2.

Sponsoring

Derzeit unterstützen wir das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik in St. Pölten-Mitte. Wir freuen uns, dass wir die Schule finanziell beim Kauf einer neuen Balance-Ausstattung unterstützen können.

 

Sponsoring

Wir sind Crowd Funding Partner von NÖ Ski Pool und unterstützen damit niederösterreichische Nachwuchs-Schitalente finanziell.

 

TOP-Lehrbetrieb: Spitzen-Fachkräfte

Wir investieren in die Zukunft und sichern unseren Fachkräftenachwuchs. Deshalb bilden wir junge Menschen aus. Darauf sind wir sehr stolz! Wo wir gerade beim Thema sind: Wir suchen immer wieder motivierte und interessierte Lehrlinge. Bewirb dich unter Enable JavaScript to view protected content.

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